Gewalt- und Opferschutz im Kreis Mettmann
Sehr geehrte Damen und Herren der Redaktion,
im Anhang erhalten Sie eine Pressemitteilung der CDU Frauen Union Heiligenhaus und Frauen Union der CDU im Kreis Mettmann, mit der freundlichen Bitte um Veröffentlichung.
Fotos: Veranstaltung der Frauen Union Heiligenhaus und FU der CDU im Kreis Mettmann zum Thema „Gewalt- und Opferschutz im Kreis Mettmann“.
Fotonachweis: Frauen Union Heiligenhaus
Gewalt gegen Frauen - Entschlossenheit und Kooperation von Politik und Institutionen stärken Betroffene
Großen Zuspruch erhielt die Veranstaltung der Frauen Union Heiligenhaus und der Frauen Union der CDU im Kreis Mettmann im Club Heiligenhaus zum Thema „Gewalt- und Opferschutz im Kreis Mettmann“. Es wurde deutlich, wie sehr das Thema bewegt und wie wichtig es ist, darüber zu sprechen.
Gewalt gegen Frauen ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die verlässliche Strukturen erfordert und keine Tabuisierung duldet.
Über die aktuellen Entwicklungen auf kommunaler wie auch auf Landesebene sprachen die Panelteilnehmerinnen Claudia Schlottmann MdL, Eva-Maria Düring, Geschäftsführerin des SKFM, Aline Brill-Zweverink, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht und Claudia Kaiser, stv. Vorsitzende des Runden Tisches gegen häusliche Gewalt im Kreis Mettmann.
Eva-Maria Düring berichtete in ihrem Impulsvortrag von den Erfahrungen der jahrelangen Arbeit des SKFM, den unterschiedlichen Formen der Gewalt und den Auswirkungen von physischer und psychischer Gewalt auf die betroffenen Frauen und ihre Kinder.
Aline Brill, Fachanwältin für Familienrecht, erläuterte das Gewaltschutzgesetz, das erweiterte Maßnahmen gegen häusliche und partnerschaftliche Gewalt vorsieht, jedoch regelmäßig an seine Grenzen stößt – immer dann, wenn Täter Kontakt‑ und Näherungsverbote ignorieren, wenn Verfahren zu lange dauern, keine sicheren Orte verfügbar sind oder Täterstrategien das Gesetz unterlaufen.
Als Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der Frauen Union NRW schilderte Claudia Schlottmann unterschiedliche Schutzmechanismen, Landesmaßnahmen zur Stärkung des Opferschutzes und die Bedeutung von Präventionsarbeit an Schulen.
Die kommunale Struktur zum Opferschutz baut auch auf die enge Zusammenarbeit mit dem Runden Tisch gegen häusliche Gewalt im Kreis Mettmann – stellvertretend hier mit Claudia Kaiser –, der wertvolle Impulse aus der Praxis einbringt und die Vernetzung der regionalen Akteure stärkt.
Ulrike Stiers fand klare und zugleich bewegende Worte:
„Wir alle wissen: Gewalt hat viele Gesichter. Manche sieht man sofort, andere bleiben verborgen, manchmal über Jahre. Aber jede Form von Gewalt hinterlässt Spuren. Heute Abend wollen wir hinschauen, zuhören und verstehen. Gewalt- und Opferschutz sind keine Aufgaben einzelner Institutionen. Sie sind eine Aufgabe für uns alle: für Politik, Gesellschaft, Nachbarschaft und jede einzelne Person, die bereit ist, Verantwortung zu übernehmen. Ich danke Ihnen allen, dass Sie heute hier sind und dieses Thema sichtbar machen. Und ich danke unseren Expertinnen, die täglich dafür kämpfen, dass Betroffene nicht allein bleiben.“
“Wir setzen uns auf Kreis- und Landesebene für den Gewalt- und Opferschutz ein, der einen klaren Fokus auf den effizienten, schnellen Schutz der Betroffenen hat. In Bezug auf die rechtlichen Rahmenbedingungen haben wir in den vergangenen Jahren viel erreicht, es gibt allerdings nach wie vor Verbesserungsmöglichkeiten, insbesondere in Bezug auf psychische Gewalt und digitale Plattformen. Wir müssen im Blick behalten, dass die Zahl der Straftaten gegen Frauen angestiegen ist. Das ist für uns nicht hinnehmbar.“ so Dr. Gisela Grabow.
Deutlich wurde: Es braucht gute Strukturen, ausreichende Ressourcen und klare Zuständigkeiten, um Betroffene wirksam zu schützen und ihnen Wege aus der Gewalt zu eröffnen. Zum Abschluss dankten Stiers und Grabow den Beteiligten und anwesenden Gästen für ihre Offenheit und ihr Engagement, insbesondere den Expertinnen. Die Teilnehmerinnen betonten, wie wichtig Austausch, Vernetzung, Zuhören und gemeinsames Handeln sind: „Nur gemeinsam gelingt es, Gewalt sichtbar zu machen und Betroffenen die Unterstützung zu geben, die sie verdienen.
Für Rückfragen stehen Ihnen Ulrike Stiers unter der Telefonnummer: +49 178 6591128 und Dr. Gisela Grabow unter der Telefonnummer: +49 211 3012570 gerne zur Verfügung.
Mit herzlichen Grüßen
Ulrike Stiers gez. Dr. Gisela Grabow
Vorsitzende der CDU Frauen Union Heiligenhaus Vorsitzende der Frauen Union der CDU im Kreis Mettmann
Mobil: +49 178 6591128